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Vierter Einwechselspieler – JA oder NEIN?

Ein Tippwetten Editorial - Unsere Meinung, Eure Meinung, macht mit!

Nach den vielen Verlängerungen bei der Weltmeisterschaft in Brasilien diskutiert die FIFA nun offiziell über einen möglichen vierten Einwechselspieler in den zusätzlichen 30 Minuten. Die FIFA möchte diese Regel vor allem aus medizinischen Gründen in der Zukunft einführen. Man möchte mehr Schutz für angeschlagene Spieler versprechen, die man nach 100 Minuten mit Wadenkrämpfen in den Beinen somit erlösen könnte. Ob die FIFA nun mit solchen Ideen nur von den vielen Problemen der WM wie z.B. den Schiedsrichterleistungen ablenken möchte oder ob ein wirklich seriöser Gedanke dahinter steckt, bleibt ungewiss.

Die Vorstellung eines weiteren Einwechselspielers ist vielleicht gar nicht so schlecht, doch verfälscht es nicht etwas den Spielverlauf? Es gehört doch dazu, dass ein Spieler mal nach 110 Minuten am Boden liegt und der Gegenspieler ihm das Bein vom Krampf erlöst. Es gehört doch zu einem solch intensiven Match, dass nicht alles im Sprint erledigt werden kann und dann möglicherweise Zufallsaktionen entstehen. Das ist Fußball. Mit einem weiteren Einwechselspieler hätte man mit Ausnahme des Torwartes beinahe die gesamte Mannschaft ausgewechselt und somit komplett neuen Wind gebracht.

Irgendwie schrieben doch genau solche Auflösungserscheinungen in den letzten Minuten die schönsten Fußballgeschichten. Man erinnere sich doch nur an das WM-Finale, wo alle Spieler bis an ihre Grenzen gegangen sind und ein Bastian Schweinsteiger in der 118. Minute noch mit letzter Kraft in den Zweikampf geht und eigentlich schon am Zenit spielte. Das sind Storys, die man Jahre danach noch erzählen wird, wie der Schweini so platt und kaputt bis in die letzten Sekunden für den Titel kämpft und eigentlich den WM-Titel der Deutschen in diesem Jahr verkörpert. Was meint ihr?

 
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