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Kann man den Erfolg einfach kaufen?

Ein Tippwetten Editorial - Unsere Meinung, Eure Meinung, macht mit!

Heutzutage wird der Fußball nicht mehr einfach nur als Sport betrachtet. Es geht zwar hauptsächlich um den Sport, doch Fußball bedeutet viel mehr. Er bedeutet Macht und Geld. Vor allem mit Letzterem wird der Fußball viel zu häufig in Verbindung gebracht. Betrachtet man nur einmal die Transfersummen, die heutzutage für Spieler bezahlt werden, dann ist deutlich zu erkennen, wie größenwahnsinnig das Theater geworden ist.

Besonders Real Madrid um Club-Präsident Florentino Perez befindet sich immer wieder in einem Kaufrausch. An seiner Transferpolitik gab es bereits genügend Kritik auf der Welt, nun hat sich auch Real-Star Cristiano Ronaldo zu Wort gemeldet. „Wenn ich das Sagen hätte, hätte ich es wohl anders gemacht“, wird der Superstar zitiert. Schon damals, als Mesut Özil, ein guter Freund Ronaldos, einfach so abgegeben wurde, gab es negative Meinungen vor allem seitens der Spieler zu diesem Transfer.

Nun bezieht sich der Portugiese wohl auf die Abgänge von Angel di Maria und Xabi Alonso. Dafür wurde ein James Rodriguez, der eigentlich nicht viel mehr als eine gute WM vorzuweisen hatte, um unfassbare 80 Millionen Euro geholt. Aus einigen Interviews geht auch hervor, dass Angel di Maria unbedingt bei Real bleiben wollte und Carlo Ancelotti ihn gerne behalten hätte, aber Reals Präsident Perez einfach diktatorisch seine Entscheidungen trifft und das tut, wovon er allein überzeugt ist. So ganz harmonisch klingt das alles ja nicht bei den Königlichen, genauso wenig wie die Niederlage in San Sebastian vor einigen Tagen.

Ob das nur ein Ausrutscher war oder nicht, können wir jetzt nicht beantworten - das werden die nächsten Wochen zeigen. Das Spiel an sich zeigte aber, dass nicht alles so funktioniert wie es sollte. Die Stabilität, für die ein Xabi Alonso beispielsweise zuständig war, fehlte komplett. Ob diese Lücke durch die Neuzugänge zu schließen sein wird, davon kann man nur schwer ausgehen.

Auch Manchester United möchte sich nach der letzten miserablen Saison anscheinend den Erfolg erkaufen. Der neue Coach Louis van Gaal holte Spieler im Wert von 193 Millionen Euro und dann soll das neu geformte Team auch sofort funktionieren. Dass dies nicht klappt, zeigten bereits die ersten Premier-League-Spiele. Es ist eben eine große Frage, ob man sich den Erfolg einfach kaufen kann. So einfach geht das nicht. Transferausgaben in diesen Höhen bringen nichts, wenn die Transferpolitik nicht strategisch bedacht wird. Intelligente Transferpolitik könnte man sich beispielsweise von Borussia Dortmund abschauen.

Die Vereinsbosse und Trainer Klopp verstehen es schon seit einigen Jahren, gezielt auf Verstärkungen zu setzen, die auch wirklich etwas bringen; die nicht einfach nur gut klingen, sondern eine Perspektive vorweisen. Da ist es auch kein Wunder, dass der BVB mittlerweile ein gefürchteter Gegner in der Champions League ist, sie 2013 sogar beinahe holte und in der Bundesliga den Bayern meist Paroli bieten kann. Die kommenden Monate werden uns ganz genau verdeutlichen, worauf es wirklich ankommt im Fußballgeschäft. Das letzte Wochenende hat uns bereits einiges gezeigt.

 
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