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Drei Elfer, zwei rote Karten

Drama pur im Serie A-Topspiel

Was war das für ein unglaubliches Spiel am Sonntagabend in Turin zwischen Juventus und dem AS Rom. Besonders die erste Halbzeit hatte es in sich, gleich vier Treffer fielen in den ersten 45 Minuten. Kurios aber: drei davon wurden vom Elferpunkt verwandelt. Über mindestens zwei Elfer kann man diskutieren, doch der Schiedsrichter entschied sich jedes Mal für den Pfiff. Das Spiel begann mit einer dominierenden Phase der Gastgeber, ehe es immer aggressiver und rüder wurde. Ganze sechs gelbe Karten gab es in der ersten Hälfte.

AS Rom fand dabei immer besser ins Spiel und stellte nach einem schönen Treffer von Iturbe auf 2:1, doch kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es zu einer weiteren Elfmeterentscheidung zugunsten von Juventus Turin. Carlos Tevez versenkte auch den zweiten Elfer und brachte seinem Team den Ausgleich. Noch in der ersten Halbzeit wurde Romas Coach Rudi Garcia auf die Tribüne geschickt, nachdem er sich stark über die Elfmeterentscheidungen aufregte.

Dass es eine enge, knappe und emotionale Partie werden wird, ja das wussten wohl alle. Auch die Wettanbieter gingen von einem Remis aus, da die Quoten auf den Sieg eines Teams beinahe ausgeglichen waren. Dennoch wurde Juventus vor dem Match leicht favorisiert, wohl nur wegen dem Heimvorteil, der in Italien Spiele stark beeinflussen kann. Noch dazu hatten beide Teams bis zu diesem Zeitpunkt eine weiße Weste, also keinen Punktverlust. Die zweite Hälfte war deutlich ruhiger als die erste, wohl deshalb, weil auch die Kräfte langsam schwanden.

In der 86. Minute hatte packte Turin´s Bonucci einen Sonntagschuss aus und versenkte die Kugel außerhalb des Strafraums perfekt ins Eck. Die Römer waren geschlagen. Nun steht Juve alleine an der Spitze der Tabelle, so wie in den letzten Jahren. Romas Held Francesco Totti sprach nach dem Spiel schon von einer „geschobenen Partie“. An diesem Abend hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Betrachtet man aber die Tatsache, dass Juventus Turin wieder auf Platz 1 steht muss man sich in Italien fragen: „Wird Juventus wieder Meister?“ Sie haben in der Breite wohl den stärksten Kader, aber Teams wie AC Mailand oder AS Rom müssten zumindest fähig sein, die Turiner mehr als in den letzten Jahren zu fordern.

Das knappe Spiel vom Sonntag zeigte schon, dass man diesem Ziel näher gekommen ist, dennoch steht die „Alte Dame“ wieder an der Spitze. Und einen Ausrutscher gegen schwächere Teams leistet sich Juventus selten bis nie. Eins ist aber jetzt schon klar: Es wird ein Zweikampf um den Meistertitel in Italien.

 
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