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Wettskandal in Österreich: Lange Haftstrafe für Ex-Nationalspieler

Insgesamt zehn Angeklagte

Im bislang größten österreichischen Wettskandal wurde am Freitag das Urteil gesprochen. Insgesamt zehn Angeklagte sollen im Zeitraum zwischen 2004 und 2013 rund 18 Spiele der österreichischen Bundesliga manipuliert und dadurch riesige Wettgewinne erzielt haben. Es ging hauptsächlich um Absprachen zwischen Spielern, um bei Partien bestimmte Ergebnisse zu erreichen. Des Weiteren ging es um einige Hintermänner, die den Wettbetrug eingefädelt haben sollen.

Nötigung und Erpressung waren womöglich weitere Delikte. Aufgeflogen ist der Wett-Skandal durch ein Geständnis des Spielers Dominique Taboga, der Angst um seine Familie bekam und deshalb zur Polizei ging. Er soll von Österreichs Ex-Nationalspieler Sanel Kuljic mehrmals erpresst worden sein. Dieser bekam auch die höchste Strafe mit fünf Jahren unbedingter Haft. Ihm wurden acht Spielmanipulationen, Erpressung und Nötigung zur Last gelegt.

Die Richterin warf ihm ebenfalls vor, die zentrale Figur im Wettskandal gewesen zu sein. Rechtskräftig ist dieses Urteil noch nicht, es kann Einspruch eingelegt werden, doch wie es aussieht gibt es da nur wenig Chancen etwas herauszuholen. Ein weiterer Wettskandal wurde also aufgedeckt, um etwas Transparenz ins Fußballgeschäft zu bringen. Das Image des Sportwettens ist durch zahlreiche Vorfälle in den letzten Jahren geschädigt.

Nun arbeiten alle gemeinsam daran, es wieder aufzupolieren. Immerhin sollte die Freude und der Spaß an diesem „Spiel“ im Vordergrund stehen und das geht nur, wenn alles mit fairen Mitteln vor sich geht.

 
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