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Wie geht es weiter mit dem HSV?

Rettet Josef Zinnbauer den HSV?

Für den neuen Coach der Hamburger Josef Zinnbauer geht es Schlag auf Schlag weiter, ohne Zeit zum Durchatmen. Viel Zeit bleibt ihm auch jetzt nicht, um alles so zu implementieren wie er das wohl gern hätte oder wie es ein normaler Trainer bei Amtsantritt erwartet, denn Zinnbauer ist gekommen, um das brennende Feuer zu löschen.

Gegen die Bayern gelang ihm das schon einmal. Entscheidend für diesen kleinen Erfolg waren insbesondere drei Entscheidungen. Zunächst muss man Torwart-Routinier Jaroslav Drobny erwähnen. Mirko Slomka entschied sich bereits bei seinem letzten Spiel als HSV-Coach dafür, René Adler auf die Bank zu setzen und den tschechischen Torhüter zu bringen. Eine gute Wahl, wie sich später herausstellte, denn die Leistung von Drobny war überragend. Besonders die Ruhe, die er ausstrahlte, sah man von Adler in letzter Zeit selten. Ein anderer Schlüsselpunkt war die Entscheidung, Heiko Westermann wieder von der Bank in die Abwehrzentrale zu befördern.

Gegen die Bayern gewann der fast schon abgeschriebene Innenverteidiger 89 Prozent seiner Zweikämpfe und bot einen tadellosen Auftritt, den man nur selten so von ihm sah. Auch Club-Boss Beiersdorfer kannte nur Worte des Lobes für den Ex-Nationalspieler. Der dritte entscheidende Faktor war wohl Valon Behrami. Einen Tag vor dem Bayern-Match wurde er aufgrund lustlosen Verhaltens beim Training zum Zuschauen gezwungen, am Spieltag war er dann so etwas wie „Man of the Match“. Er war so ziemlich das Herzstück des Hamburger Spiels, eroberte wichtige Bälle und sorgte für einen soliden Aufbau im Spiel des HSV.

Diese Präsenz auf dem Platz möchte Zinnbauer in den nächsten Wochen und Monaten sehen. Die Hamburger scheinen auf einem guten Weg zu sein, vielleicht war hier einfach ein Trainer-Effekt notwendig.

 
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