Die Top Wettanbieter
 
Partner

Sportwetten News - Argentinien und Belgien weiter, kein de Jong und Tattoos

Tippwetten Sportwetten News zum 3.07.2014

Schwache Argentinier bezwingen unglückliche Schweizer

Nun stehen sie fest, alle Viertelfinalpaarungen. Zum ersten Mal in der WM-Geschichte werden in der nächsten Runde alle 8 Gruppenersten aufeinander treffen. Der Trend der letzten Partien wurde auch am letzten Achtelfinalspieltag weitergeführt, denn beide Matches gingen in die Verlängerung. Die Argentinier spielten wie so oft bei dieser WM unter ihren Möglichkeiten, wenn man bedenkt welch Klasse sie in der Offensive anbieten. 90 Minuten lang hatten sie zwar mehr Ballbesitz und auch mehr Spielanteile, doch die ganz großen Chancen hatten die Schweizer. Allein Granit Xhaka hätte die Eidgenossen zwei Mal in Führung bringen müssen. So ging es in die Verlängerung und auch da bestimmte zunächst die Schweiz das Geschehen, ehe in der 118. Minute Lionel Messi mit einem Super-Solo den Real-Madrid-Star Angel di Maria vor dem Tor mustergültig anspielte und dieser nur noch einschieben musste. Die fleißigen Schweizer standen mit dem Rücken zur Wand, versuchten jedoch in den letzten paar Minuten alles nach vorne zu werfen und kamen durch den eingewechselten Blerim Dzemaili zur großen Ausgleichschance. 4 Meter alleine vor dem Tor setzte er den Kopfball an die Stange und auch der zurückprallende Ball wollte von seinem Bein nicht über die Linie. Sie hätten das Elfmeterschießen durchaus verdient, so jedoch dürfen die Argentinier weiter vom Titel träumen. Das Aus der Schweizer bedeutete auch für Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld das Aus seiner Trainer-Karriere. Damit verabschiedet sich ein ganz großer Coach und Mensch von der Fußballbühne.

Nach Achtelfinal-Krimi: Belgien zieht ins Viertelfinale ein

Zum Abschluss der Achtelfinals gab es für die Fußballfans noch einen echten Krimi. Das Spiel Belgien vs. USA war lange Zeit von taktischen Machenschaften und zwei unfassbar tollen Torwartleistungen geprägt. Zum Schluss wurde es immer spannender, je länger es 0:0 stand. Das Ergebnis hielt vor allem deshalb so lange, weil die Torhüter Curtois und vor allem US-Goalie Tim Howard an diesem Abend in Höchstform auftraten und die Gegner zur Verzweiflung brachten. Natürlich ging auch dieses Spiel in die Verlängerung. Die Belgier nahmen mit zunehmender Spieldauer Fahrt auf und waren auch körperlich überlegen. Dies zeigte sich dann kurz nach Anpfiff der Verlängerung, als De Bruyne eine kleine Unsicherheit in der amerikanischen Abwehr nutzte und souverän per Flachschuss das 1:0 für Belgien erzielte. Danach versuchten die Amerikaner sofort zu pressen, hatten jedoch sichtlich keine Kraft mehr. Der eingewechselte Belgier Lukaku sorgte mit einem kräftigen Schuss für die Vorentscheidung. Doch wer geglaubt hätte, die US-Boys geben so leicht auf, der irrte, denn der eingewechselte Bayern-Spieler Julian Green, der an diesem Abend sein Pflichtspieldebüt gab und gerade mal 19 Jahre alt ist, erzielte kurz nach Anpfiff der 2. Halbzeit der Verlängerung mit einem Ball per Volley den Anschlusstreffer. Daraufhin gab es ein Powerplay der US-Amerikaner, bei dem man sich dachte – woher nehmen die jetzt noch diese Kraft her? Doch zum Ende hin ließen sie 2-3 Topchancen liegen und hatten bei einigen Situationen ziemlich Pech. Die Belgier, die spielerisch sicherlich die stärkeren Aktionen hatten, können sich zum Ende hin glücklich schätzen, diesen Sieg eingefahren zu haben. Nun wartet im Viertelfinale Gegner Argentinien.

Pinilla lässt sich seinen Lattenschuss tätowieren

Der chilenische Nationalspieler Mauricio Pinilla, der in der 120. Minute im Achtelfinal-Duell gegen Brasilien den Ball an die Latte beförderte und somit sein Team nicht vor dem verlorenen Elfmeterschießen retten konnte, hat sich für diesen speziellen Moment in seinem Leben eine kuriose Idee einfallen lassen. Im Internet kursieren Fotos, die den 30-Jährigen zeigen, wie er sich die Szene auf den Rücken tätowieren lässt. Darunter soll stehen: „One Centimeter from Glory“ – also einen Zentimeter vom Ruhm entfernt. Anscheinend möchte der Italien-Legionär diese Aktion für immer mit sich tragen – naja, Fußballer und ihre Tattoos…

WM-Aus für de Jong! Van Gaal muss ohne den Mittelfeldmotor auskommen

Der Ausfall von Nigel de Jong, einem der erfahrensten Spieler in der Elftal, trifft das Team ziemlich schwer. Der Profi vom AC Mailand erlitt einen Riss in der Leiste und fällt für das restliche Turnier aus. Van Gaal bezeichnete den Ausfall bereits als großen Rückschlag für seine Planungen, der ihn nun zu Veränderungen zwingt, die er nicht machen wollte. Ob er die richtige Lösung bis zum Viertelfinale gegen Costa Rica finden wird, bleibt dahingestellt. Als eine mögliche Alternative bietet sich Bruno Martins Indi an, der schon im Achtelfinale gegen Mexiko für de Jong eingewechselt wurde, doch die endgültige Entscheidung wird der Bondscoach wohl erst kurz vor dem Spiel bekannt geben.

 
Partner
 
Die Top Wettanbieter