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Brasilien im Schock um Neymar, Deutschland souverän weiter

Tippwetten Sportwetten News zum 6.07.2014

Brasilien trotz Halbfinaleinzug im Schock

Es hätte ein so toller Abend werden können, denn begonnen hat er perfekt. In der 7. Minute machte Abwehrchef und Kapitän Thiago Silva bereits das 1:0 für die Gastgeber, nachdem die Kolumbianer nach einem Standard unaufmerksam im Strafraum waren. Im weiteren Verlauf des Spiels zeigte sich Brasilien von einer etwas anderen Seite als bisher – spielfreudig und angriffslustig. Die sonst eher etwas unglückliche Offensive der Brasilianer zeigte eine gute Reaktion und ließ Kolumbien hinterherlaufen. Bis auf zwei, drei Einzelaktionen von James Rodriguez konnte Kolumbien nicht gefährlich werden. Als die Kolumbianer immer mehr riskierten und Trainer Pekerman die Offensive durch Wechsel verstärkte, öffneten sich die Räume für Brasiliens Konter. Von Neymar war bis dahin nicht so viel zu sehen wie bei den letzten Spielen. Ein unnötiges Foul der Kolumbianer knapp vor dem eigenen 16er brachte dem Gastgeber einen Freistoß, den David Luiz dann direkt und passend genau im Winkel versenkte. Danach ging die Party ab, Luiz lief mit geballten Fäusten zu den Fans – die Entscheidung war gefallen – dachte man. Doch in der 80. Minute setzte James Rodriguez Stürmer Bacca perfekt im Strafraum in Szene und Julio Cesar blieb nichts anderes übrig, als den Stürmer zu legen – Elfmeter. Diesen verwandelte James Rodriguez solide und machte somit sein 6. WM-Tor. In der Schlussphase entwickelte sich ein Gladiatorenkampf – Kolumbien warf alles nach vorne und Brasilien verteidigte nur. Einen ganz bitteren Moment gab es dann in der 88. Minute, Zuniga sprang rücksichtslos in den Rücken von Neymar und brach ihm einen Wirbel – das war das WM-Aus für den Superstar, das die ganze Nation in Schock versetzte. Schreiend vor Schmerzen wurde der Barcelona-Stürmer ausgewechselt. Doch gegen Deutschland im Halbfinale fehlt nicht nur Neymar – Kapitän Thiago Silva ist nach einer weiteren gelben Karte im Semifinale gesperrt.

Deutschland souverän gegen die Franzosen

Nach der herben Kritik aufgrund der schwachen Vorstellung gegen Algerien im Achtelfinale zeigte die deutsche Nationalmannschaft die richtige Reaktion und trat als eine Einheit gegen Frankreich auf. Trainer Löw veränderte sein Team auf einigen Positionen, so nahm er Kapitän Lahm aus dem Mittelfeld und setzte ihn auf seine frühere Rechtsverteidiger-Position. Boateng rutschte in die Innenverteidigung und Klose stürmte von Anfang an. Der Coach hörte somit auch auf die über 80 Millionen „Trainer“, die laut Medien immer wieder forderten, Philipp Lahm nach außen zu stellen. Das frühe 1:0 besorgte Mats Hummels, der nach einem Freistoß von Kroos den Ball perfekt mit dem Kopf unter die Latte knallte. Der Rest des Spieles war geprägt von französischen Angriffsversuchen und deutschen Kontern. Vor allem die deutsche Defensive stand wie ein Bollwerk – Hummels und Boateng harmonierten auf höchstem Niveau. Sie brachten Benzema und Co. zur Verzweiflung – erst in der 93. Minute gab es die ganz große Chance für Frankreich. Benzema stand 4 Meter leicht links vor dem Tor und wollte den Ball unter die Latte hämmern, doch da war er wieder – der Manuel Neuer, der auch in diesem Spiel absoluter Leistungsträger war. Am Ende blieb es beim 1:0 und die Deutschen schickten die Franzosen, die eigentlich ein gutes Turnier gespielt haben, nach Paris zurück. Im Halbfinale gegen Brasilien erwartet uns ein Fußballspektakel.

 
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